Tipps für den Umzug nach Norwegen

Der Umzug nach Norwegen war kein Sonntagsspaziergang, aber auch kein unüberwindbares Hinderniss!
Viele Fehler kann man durch gute Planung vermeiden. Wenn man sich gut vorbereitet kann man viel Zeit, Geld und Nerven sparen und es gibt einige Dinge die man Bedenken sollte. Ganz viele Links, die zum Thema Umzug wichtig sind und für die ersten Monate wenn man in Norwegen lebt habe ich unter der Rubrik Umzugslinks zusammen gefasst.
Da Links allein noch nicht viel helfen hier auch einiges an Tipps, sozusagen "aus der Praxis – für die Praxis"
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Die Sprache

Zuerst einmal sollte man norwegisch lernen. Es ist keineswegs zu empfehlen in ein Land zu ziehen, dessen Sprache man nicht spricht und auch wenn man so ein paar Brocken kann, mit denen man im Urlaub zurecht kommt, so reicht das einfach nicht aus um hier zu leben. In einem Land zu Leben und zu Arbeiten ist etwas anderes wie Urlaub machen und man sollte keineswegs davon ausgehen das man sich überall auch mit Deutsch oder Englisch verständigen kann. Egal ob es um einen Arbeitsplatz geht, das mieten einer Wohnung, anmelden eines Telefons oder der Reperatur eines Autos oder den kauf einer Waschmaschine - man kommt nur schwer klar wenn man die Landessprache nicht beherscht.
Einen Job zu finden ist oft nicht so schwer, jedenfalls nicht wenn man norwegisch sowohl schriftlich als auch mündlich gut beherrscht. Es gibt auch Bereiche wo man mit weniger Sprachkenntnissen arbeit findet, jedoch in einem Bürojob wird in der Regel schriftlich und mündlich fliessendes Norwegisch vorraus gesetzt. Generell ist man schnell sehr isoliert wenn man in einem fremden Land lebt und sich eben nicht mit den Nachbarn und Kollegen verständigen kann! Es erwartet niemand das man sofort alles Perfekt kann, aber eine allgemeine Verständigung auf norwegisch sollte schon möglich sein.
Es gibt viele möglichkeiten in Deutschland norwegisch zu lernen, und da das ein Umfassender Punkt ist habe ich das in der Rubrik Sprache ausführlich behandelt. Dort findet man viele Informationen zur Norwegischen Sprache, Redewendungen, Wörterbücher und auch viele nützliche Hilfen und Links zum norwegisch lernen.
Für Einwanderer in Norwegen gibt es Sprachkurse, die bis 2003 auch vøllig gratis waren.
Seit Januar 2004 ist eine Gesetzesänderung in Kraft, die beinhaltet das nur noch Einwanderer aus nicht EU Ländern einen Anspruch auf gratis norwegisch Unterricht haben. Alle Einwanderer, die aus EU Ländern nach Norwegen kommen, können an Sprachkursen teilnehmen, welche sie jedoch bezahlen müssen! Die Kosten für diese Kurse sind nicht einheitlich geregelt und kønnen von Ort zu Ort oft stark variieren. Hinzu kommt, das nicht überall Norwegischkurse in den Abendstunden angeboten werden. So kann es sein, das es für Berufstätige nicht möglich ist, einen solchen Kurs zu besuchen. Alles das sind Gründe, warum ich eindringlichst dazu rate, schon vor dem Umzug nach Norwegen sich gute norwegischkenntnisse anzueignen.
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Kosten

Egal wie man es dreht und wendet, ein Umzug ist immer mit nicht unerheblichen Kosten verbunden und das gilt erst recht für einen Umzug ins Ausland. Wie viel so ein Umzug letztendlich kostet, dafür gibt es keine pauschalen Zahlen, dafür gibt es; bei dieser Frage einfach zu viele varriable Faktoren. Wie viele Personen ziehen um? Reichen ein paar Taschen und Koffer oder muss ein ganzer Hausstand nach Norwegen gefrachtet werden? Wie soll der Transpost ablaufen? Spedition oder selber im gemieteten LKW?
Dann kommen die Kosten, die in den ersten Wochen am neuen Bestimmungsort anfallen. Das beginnt mit der Mietsicherheit die beim Bezug der neuen Wohnung hinterlegt werden muss und dann halt die Miete an sich. Anschluskosten für Telefon und Internet. Ggf. Kosten für Renovierungen und oder Einrichtungsgegenstände. Desweiteren fallen Kosten für Transport an, entweder in Form von Bussfahrscheinen oder halt Benzin für das Auto. Auto überhaupt, wenn dieses in Norwegen eingeführt werden soll, fallen auch dafür nicht unerhebliche Kosten an.
Zu guter letzt dann noch die Lebenshaltungskosten, die meist in den ersten Wochen auch noch etwas höher liegen. Meist hängt das damit zusammen das man sich einfach noch nicht auskennt und deswegen viele Sachen oft viel zu teuer einkauft. Aber solche Dinge findet man nun mal zumeist erst nach einigen Monaten raus. Man muss deswegen damit rechnen das das Leben gerade in den ersten Monaten nicht unbedingt billig ist.
All diese Kosten zusammenaddiert geben eine recht stattliche Summe. Das ist besonders deswegen wichtig, weil man die ersten Wochen meist noch kein Gehalt bekommt. In der Regel bekommt man sein erstes Gehalt erst dann, wenn man seine norwegische Steuerkarte erhalten hat und das dauert einige Wochen. Einige Arbeitgeber geben deswegen ihren neuen Ausländischen Mitarbeitern in dieser Anfangsphase entweder einen Lohnvorschuss oder zahlen 50% des Gehaltes aus so lange noch keine Steuerkarte vorliegt. Beides sind jedoch "kann" Regelungen und man sollte keinesfalls mit seinem ersten Gehalt rechnen bevor man seine Steuerkarte in Händen hält.
Einige Kommunen und Arbeitgeber bieten eine sogenannte "Etableringshjelp" für neue Ausländische Mitarbeiter an. Das ist eine Einmalige Zahlung die meist zwischen 10000 und 20000 NOK liegt. Man sollte deswegen unbedingt beim Arbeitgeber nachfragen ob er oder die Kommune so etwas anbieten. Dann gibt es auch noch die Situation das man einen Beruf hat der gerade sehr stark nachgefragt ist in Norwegen und der Arbeitgeber deswegen gerne bereit ist ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen um seinen neuen Ausländischen Angestellten den Start in Norwegen zu erleichtern. Das kann dann so aussehen das der Arbeitgeber den Umzug nach Norwegen ganz oder Teilweise bezahlt. So etwas muss aber unbedingt im Vorfeld abgeklärt werden!
Regelmässig kommt auch die Frage auf, wieviel kostet das Leben in Norwegen generell? Auch auf diese Frage ist es völlig unmöglich eine konkrete Antwort zu geben, weil es zu viele Unbekannte Faktoren gibt. Einzelperson oder Haushalt mit mehrern Kindern? Was für ein Einkommen? Und was für einen Lebensstandart strebt man an? Dinge, die für manche Leute ein "muss" sind, empfinden andere als puren Luxus. Jeder Mensch hat andere Ansprüche und Bedürfnisse, weswegen ein unbeteiligter dritter kaum diese Frage beantworten kann. In der Regel ist es jedoch so, wenn man in Norwegen lebt und ein durchschnittliches norwegisches Gehalt verdient, sollte das wohl zum Leben reichen. Immerhin scheint ja auch der Norweger damit klar zu kommen ;-)
Wer für sich selber genauer Wissen will, mit welchen Ausgaben er in Norwegen rechnen muss, so sollte man sich eine Auflistung machen für was man alles Geld ausgibt und sich dann die Preise für diese Artikel und Dienstleistungen in Norwegen anschauen, Dank dem Medium Internet geht das ja recht einfach und umfassend.
Pauschal kann man halt sagen das das Leben in Oslo teurer ist wie in ländlichen Gebieten, aber das ist ja eigentlich Einleuchtend, denn ich habe noch nie von einer Hauptstadt gehört in der es sich speziell billig lebt. Und wie alle Medallien, so hat auch diese zwei Seiten. Sind auch die Mieten in Oslo hoch, so sind Lebensmittel oft billiger wie in kleineren Städten und von der grossen Auswahl und Konkurrenz proffitiert oft der Verbraucher mit güntigen Angeboten.
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Auswandern mit Kindern

Wer Kinder hat überlegt sich oft extra gründlich, ob man den Schritt wagen soll und in ein anderes Land mit einer anderen Sprache und Kultur zieht. In der Regel ist es jedoch so das Kinder sich schneller in einer neuen Umgebung zurecht finden als Erwachsene und auch eine neue Sprache recht schnell lernen. Norwegen ist ein Kinderfreundliches Land und es gibt eigentlich keine schwierigkeiten bei der Integration.
Ganz wichtig ist der finanzielle Aspekt. Auch in Norwegen gibt es Kindergeld, was es da genau gibt und wie das aufgebaut ist, kann man hier nachlesen.
Um in Norwegen Kindergeld zu bekommen muss man einen schriftlichen Nachweis von den Behørden im Heimatland erbringen, das man von dort kein Kindergeld mehr bezieht. Das Kindergeld in Norwegen muss beim lokalen NAV Kontor beantragt werden.
Frauen, die in mindestens sechs der letzten zehn Monate vor der Niederkunft einer bezahlten Tätigkeit in Norwegen nachgingen, erhalten ein Mutterschaftsgeld in Höhe des bisherigen Entgelts, höchstens jedoch das Sechsfache des Grundbetrags der Sozialversicherung. Die Frau kann wählen, ob sie 42 Wochen Mutterschaftsurlaub mit vollem Entgelt oder 52 Wochen mit 80 Prozent des Entgelts haben möchte. Drei dieser Wochen müssen vor der Niederkunft genutzt werden. Vier Wochen des Leistungszeitraums sind Vaterschaftsurlaub und müssen vom Vater genutzt werden (Väterquote). Wer nicht die Vorausetzungen für das Fødselspenger erworben hat, kann jedoch vom Trygdeetaten eine steuerfreie, einmalige Auszahlung von 33.000 NOK bekommen, jedoch nur unter der Vorrausetzung das man zum Zeitpunkt der Niederkunft in Norwegen mit Aufenthaltsgenhemigung UND P-Nummer registiert ist.
Die Abdeckung mit Kindergartenplätzen für alle Kinder ist generell gut, jedoch gibt es keine 100% Kindergartengarantie. In den Ballungsräumen sind die Wartelisten teilweise recht lang und man muss sich rechtzeitig um einen Kindergartenplatz bemühen.
Anspruch auf einen öffentlichen Kindergartenplatz hat man ab dem 1.Lebensjahr des Kindes. Dazu muß man einen Antrag (soknad) beim tenesteområde oppvekst der Kommune stellen. Es gibt eine Antragsfrist, meist Mitte März, und man kommt auf die Warteliste. Bei Kindern die nicht aufgenommen werden können und auf der Warteliste notiert werden, wird je nach dringlichkeit gestaffelt welche Kinder die höchste Prioriät haben. So stehen Kinder mit einer Behinderung, Kinder von alleinerziehenden Eltern, Kranken oder Pflegebedürftigen Eltern oder wo beide Eltern voll Berufstätig sind ganz oben auf der Warteliste.
Die Kindergartengebühren werden von der Gemeinde festgelegt. Entweder werden Gebühren je nach Einkommen der Eltern oder feste Beiträge erhoben.
Neben den öffentlichen Kindergärten gibt es auch private und Betriebskindergärten. Außerdem existieren sogenannte Familienkindergärten bei Privatpersonen.
Die Öffnungzeiten der Kindergärten erlauben es den Eltern in der Regel einer normalen Vollzeit beschäftigung nachzugehen. Die meisten Kindergärten sind acht bis neun Stunden täglich geöffnet. In Norwegen ist es generell üblich das die Kinder sehr jung in den Kindergarten kommen. Viele Kindergärten nehmen Kinder schon unter einem Jahr, die meisten Kinder kommen mit 1 - 2 Jahren in den Kindergarten.
Die Gruppen in den Kindergärten sind recht klein so das jeder Betreuer nur für eine kleine Kinderschar verantwortlich ist. Es wird zu jeder Jahreszeit und nahezu bei jedem Wetter auch draussen gespielt und Ausflüge in Wald und Natur sind obligatorisch.
Generell sollte man wenn man aus dem Ausland nach Norwegen zieht seine Kinder unbedingt in den Kindergarten schicken, selbst wenn man die möglichkeit und die Zeit hätte sie zuhause zu betreuen. Aber um die Sprache möglichst schnell zu lernen und für die soziale Integration ist der Kindergarten einfach wichtig!
In Norwegen gibt es neben den öffentlichen Kindergärten auch Private. Je nach dem in was für einen Kindergarten das Kind geht, ändert sich die Berechnung des Kindergeldes. Mehr zum Thema Kinder und Erziehungsgeld ist auch hier unter Sozialleistungen in Norwegen zu finden.
Zum Thema Schule generell und dem Schulalltag habe ich in den Betreffenden Rubriken ja schon einiges ausgeführt. Man sollte darüber Informiert sein das das Schulsystem in Norwegen ein anderes ist und wie es aufgebaut ist. Schule in Norwegen ist kein stumpfes Pauken und Lernen, sondern bassiert darauf das die Schüler sehr viel selbstständig machen.
Was noch wichtig ist und zu erwähnen wäre, ist das wenn man nach Norwegen zieht das Kind an der Norwegischen Schule automatisch extra Unterricht in norwegisch bekommt. Es wird nicht davon ausgegangen das die Kinder schon norwegisch können, wenn sie neu an die Schule kommen. Leut PISA Studie liegt Norwegen ganz weit oben was die Förderung von Ausländischen Kindern angeht und dementsprechend wird sich gerade in der Anfangsphase um die Kinder gekümmert.
In der Regel läuft das so ab, das dieser Unterricht zu Zeiten stattfindet wo die anderen Schüler mit anderen Aufgaben beschäftigt sind, so das diese zusätzlichen Lernstunden sozusagen in den Unterricht integriert sind.
Des weiteren wird darauf Wert gelegt, das die Kinder ihre Muttersprache nicht verlernen. Deswegen bekommen Kinder von Auwanderern (oder dann ja Einwanderern) in Norwegen im Rahmen ihres Stundenplans in der Schule auch Unterricht in ihrer Muttersprache.
Es ist empfehlenswert wenn man mit seinen Plänen so weit gekommen ist, das man weiss wo man in Norwegen leben wird Kontakt mit der örtlichen Schule aufzunehmen. Sehr gut ist es auch, wenn man schon vorab mit den Kindern die Schule besichtigen kann und mit den Lehrern reden kann. Für die Kinder ist es dann leichter wenn sie sehen wo sie zur Schule gehen werden und es wird ihnen so ein Stück Angst und Ungewissheit genommen (und den Eltern gleich mit, was ja auch nicht schlecht ist). Durch so einen frühzeitigen Kontakt hat auch die Schule die möglichkeit sich rechtzeitig auf die neuen Schüler einzustellen und die organisation des Extra Unterrichtsin die Wege zu leiten.
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Wohnung

Nachdem man einen Job gefunden hat kommt die Wohnungssuche. Das ist manchmal fast schwerer wie die Suche nach einem Job. Aber auch das ist kein unlösbares Problem. Auch hier hilft das Internet weiter, in den Umzugslinks habe ich eine ganze Reihe von hilfreichen Links für die Wohnungssuche aufgeführt. In vielen Fällen hilft auch der Arbeitgeber bei der Wohnungssuche weiter.
Neben dem studieren der Wohnunganzeigen gibt es noch die Möglichkeit selber eine Anzeige aufzugeben. Anzeigen in der Rubrik "Suche Wohnung" z.B. bei externer LinkFinn.no oder bei der örtlichen Lokalzeitung am gewünschten Wohnort sind in fast immer ein Volltreffer und man bekommt meist sehr viele Rückmeldungen auf eine solche Anzeige.
Zuerst jedoch muss man sich überlegen. Wie genau man sich seinen Umzug vorstellt. Will man seinen ganzen Hausrat von Deutschland mit nehmen? Oder vor Ort ein möbliertes Zimmer mieten? Wie groß soll die neue Wohnung sein? Man sollte sich halt darüber im klaren sein, ob man nur für 6 –12 Monate hier her zieht oder ob es ein Umzug für länger sein soll. Wenn man diese Fragen für sich geklärt hat findet mal auf diversen Internet Seiten jede Menge Angebote. Wer statt einer Wohnung nur ein Zimmer sucht, sollte unter dem Stichwort Hybel sein Glück versuchen. Da die meisten Norweger ihre Wohnungen nicht mieten sondern kaufen, ist das Angebot auf dem Mietsektor etwas begrenzter.
Wenn man ganz neu nach Norwegen kommt und vor der Frage steht ob man eine Wohnung mieten oder lieber doch kaufen soll, so würde ich im ersten Umgang zu mieten raten. Wenn man langfristig hier wohnt ist es zwar viel besser und sinnvoller sich Wohneigentum zu kaufen, aber bei der ersten Bleibe rate ich dazu eine Wohnung/Haus zu mieten.
Dafür gibt es einige Gründe. Zum einen ist so ein Umzug in ein anderes Land doch ein grosser Schritt, der kauf einer Wohnung ebenso. Man sollte aber besser einen Schritt nach dem anderen gehen. Es kann ja auch immer sein das im neuen Land dann doch alles nicht so ist wie man sich das gedacht hat und dann ist es leichter seine Koffer in einer Mietwohnung zu packen. Ebenfalls ein wichtiges Argument ist, dass man sich in der ersten Zeit in Norwegen ja noch nicht wirklich auskennt und nicht weiss wie die Dinge hier ablaufen. Eine so grosse Investition sollte man besser erst dann tätigen, wenn man die Zeit und die Möglichkeit hatte sich etwas in die Materie einzuarbeiten und genau weiss, worauf man beim Kauf achten muss. Der letzte und wichtigste Punkt ist das liebe Geld. Eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen kostet ja etwas und die wenigesten Leute haben so viel Geld unter der Matraze liegen. Man benötigt also die Finanzierung einer Bank in Norwegen für diesen kauf. Die Bank jedoch wird Leuten die noch nicht mal hier wohnen, noch keine Personnennummer haben und ggf. noch nicht mal einen Arbeitsvertrag haben, keinen Kredit geben. In der Regel verlangen die Norwegischen Banken das man neben einem unbefristeten Arbeitsvertrag auch schon ein paar Jahre in Norwegen gelebt hat. Wenn man aber gerade nach Norwegen zieht erfüllt man diese Bedingungen nicht, was wiederum bedeutet das keine finanzierung bewilligt wird.
Wenn man langfristig hier wohnen will, sollte man irgendwann auch über den Kauf von Wohneigentum nachdenken. Die Banken bieten gerade jungen Leuten bis 34 sehr gute finanzierungsangebote, so das man nur 10% des Kaufpreises als Eigenkapital selber finanzieren muss, es werden sogar 100% finanzierungen angeboten. Wer sich intensiver mit dem Thema Wohnungskauf in Norwegen auseinander setzen will sollte sich in der Rubrik Immobilien sachkundig machen.
Ein wichtiger Punkt ist, dass in Norwegen der Wohnungsmarkt recht kurzfristig ausgelegt ist. Die meisten Wohnungen die heute in den Anzeigen ausgeschrieben sind, sind entweder zum Sofotbezug oder aber zum Bezug in ein oder maximal zwei Monaten. Dementsprechend muss man sich darauf einstellen erst relativ kurz vor dem Umzug nach Norwegen eine Wohnung zu finden.
Wenn man eine Wohnung bezieht ist es üblich das 2 bis 3 Monatsmieten als Mietsicherheit hinterlegt werden. Meist geschieht das auf einem extra zu diesem Zweck eingerichteten, gesprerrtem Konto. Neben der eigentlichen Miete fallen in Norwegen keine extra Mietnebenkosten an wie man sie in Deutschland kennt. In der Miete sind die Kosten für Abwasser, Müllabfuhr und Wasser schon enthalten. Strom wird extra abgerechnet und dafür muss man als Mieter einen Vertrag bei einem der Stromanbieter unterzeichnen und bekommt dann von diesem direkt seine Rechnung. Da die Wohnungen in Norwegen fast ausschliesslich mit Strom geheizt werden (Zentralheizungen sind nahezu unbekannt in Norwegen) ist es wichtig sich seinen Stromlieferant sorgfältig auszuwählen.
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Vorbereitung / Behordengänge

Wenn man erst mal so weit gekommen ist, fängt die Arbeit eigentlich erst richtig an. Am besten macht man sich eine Liste, wo man alles abhakt, was erledigt werden muss. Das geht von Behördengängen und Abmeldungen, bis zu Nachsendeanträgen und Vollmachten. Unter dem Link hier UMZUGSLISTEN findet ihr eine Liste, die man sich einfach ausdrucken kann, damit nichts wichtiges vergessen wird.
An Behördengängen hat man vor dem Umzug eigentlich gar nicht so viel zu erledigen. Man muss sich beim Einwohnermeldeamt in seinem Heimatort abmelden. Die dort ausgestellte Abmeldebescheinigung sollte man gut aufbewahren, denn man braucht diese auch für die norwegischen Behörden bei der Anmeldung im Folkeregister.
Wenn man Arbeitslosengeld bezieht und dieses weiterhin ausgezahlt haben will, muss man sich mit dem Arbeitsamt in Verbindung setzen um die dafür notwendigen E 303 Formulare zu erhalten, damit das Arbeitslosengeld in Norwegen vom Aetat ausgezahlt werden kann. Mit dem vom Arbeitsamt im Heimatland ausgestellten E 303 Formular muss man sich in Norwegen innerhalb der ersten 7 Tage nach der Einreise beim nächstgelegenen Aetat (norwegisches Arbeitsamt) melden. Diese sind dann für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes zuständig. Man sollte allerdings ein kleines finanzielles Polster haben, da es eine Weile dauern kann bis man das Geld ausgezahlt bekommt.
Des weiteren muss man halt bedenken alle Dinge die zu Kündigen sind zu kündigen (Telefon, Versicherung, div. Mitgliedschaften, u.s.w.)
In den letzten Wochen vor dem Umzug hat man sowieso das Gefühl man wird nie fertig und die Zeit läuft einem davon. Deswegen sollte man sorgfältig planen und rechtzeitig beginnen. Es ist schon eine Menge Arbeit, und in den letzten Wochen wollen dann ja auch alle Familienmitglieder und Freunde Abschied nehmen und man hat nicht mehr viel Ruhe.
In den allermeisten Fällen hat man in Norwegen keinen Ansprechpartner zur Hand der bei Fragen und Problemen bereit steht, dementsprechend ist es Sinnvoll sich gut vorzubereiten und die meisten Fragen schon im Vorfeld abzuklären. Es gibt in Norwegen keine Institution oder Einrichtung die dazu da ist um Einwanderer an die Hand zu nehem und ihnen zu helfen. Bei grossen Problemen kann man sich als Deutscher Bürger zwar immer noch an die Deutsche Botschaft in Oslo wenden, aber diese sind nicht dazu da bei den ersten Schritten und der integration in Norwegen zu helfen. Wer für diese ersten Wochen meint Hilfe zu benötigen kann sich an die Agentur New2Norway wenden und wird dort gegen Bezahlung die gewünschten Hilfestellungen bekommen.
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Haustiere

In Norwegen galten früher sehr strenge Regeln betreffend der Einfuhr von Haustieren. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass Norwegen eines der wenigen tollwutfreien Länder ist und man sich selbstverständlich bemüht, diesen Zustand beizubehalten. Trotzdem sind die Regeln für die Einfuhr von Haustieren mittlerweile deutlich einfacher geworden und seit 2005 gelten folgende Bestimmungen:
1. Ausweis - blauer Haustierpass für Hund/Katze, ausgestellt von einem bevollmächtigten Tierarzt. Früher brauchte man noch ein extra Dokument von Statens Dyrehelsetilsyn, dieses ist heute nicht mehr notwendig!
2. Identifikation – Transponder (Chipkarte) oder lesbare Tätowierung. Die meisten norwegischen Zollstationen haben Mikrochipableser für FECAVA- oder ISO-Standard. Hat das Tier einen anderen Mikrochip-Typ, muss der Tierbesitzer selbst ein Ablesegerät mitbringen.
3. Tollwutimpfung – unbedingt darauf achten, dass die Impfung gültig ist! Das heißt, dass das Tier im Einklang mit den Empfehlungen des Herstellungslabors, gegebenenfalls eine gültige Auffrischungsimpfung, mit einem inaktivierten Impfstoff mit einem Wirkungsgrad von mindestens einer internationalen Antigeneinheit (WHO-Norm), geimpft worden ist. Ein Hund muss bei der Erstimpfung mindestens 3 Monate, eine Katze muss mindestens 12 Monate alt sein.
4. Eine Blutprobe - zur Feststellung der Tollwutantikörpertiter des Tieres - vorgenommen zwischen 120 und 365 Tage nach der letzten Tollwutimpfung.
5. Bandwurmbehandlung – mit Praziquantel innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einfuhr. Innerhalb der ersten 7 Tage nach der Einfuhr muss diese  Behandlung in Norwegen wiederholt, und im Pass vom Tierarzt eingetragen werden.
6. Das Tier hat sich mindestens 6 Monate vor Einfuhr im Gebiet der EU/EFTA aufgehalten (Eigenerklärung des Besitzers).
Weitere Infos aus offizieller Hand  zu diesem Thema gibt es auch in Englisch und Deutsch auf der Homepage  externer Linkhttp://www.mattilsynet.no und auf externer Linkhttp://www.norwegen.no
Für Kleinnagetiere, Käfigvögel und Kaninchen ist eine gültige Einfuhrgenehmigung der staatlichen Tierschutzbehörde erforderlich.
Kaninchen darf man nicht nach Norwegen einführen, weder im Urlaub noch beim Umzug. Begründung: Kaninchen können mehr ansteckende Krankheiten als andere Kleinnager übertragen, wie Symatose, rvhd - Rabit viral hemoragic decease. Diese Krankheiten gibt es in Norwegen nicht und man fürchtet die Ansteckungsgefahr bei der Einfuhr.
Andere Kleinnager, z.B. Ratte, Maus, Chinchilla, Hamster und Meerschweinchen sowie Vögel, die in Käfigen leben, darf man beim Umzug mitbringen.
Pit Bull Terrier, Tosa Inu, Dogo Argentino, Fila Brasiliero oder Kreuzungen mit diesen dürfen nicht nach Norwegen eingeführt werden. Hunderassen, die mit den angeführten verwechselt werden können (z.B. American Staffordshire Terrier), müssen mit Stammtafel nachweisen können, dass das Tier nicht von einer dieser Rassen stammt. Die Einfuhr von Bengalkatzen ist ebenfalls verboten.
Tiere, die als Umzugsgut eingeführt werden, dürfen maximal einen Gesamtwert von NOK 2.000 haben, um zoll- und abgabenfrei eingeführt werden zu können. Ist der Wert des Tieres mehr als NOK 2.000, müssen 24 % Mehrwertsteuer auf den Gesamtwert entrichtet werden.
Was es in Norwgen nicht gibt ist die Hundesteuer. Was es ebenfalls nicht gibt ist eine Tierhaftpflichtversicherung. Die einzige Versicherung die für Tierhalter angeboten werden sind Policen die bei Verlust oder Krankheit des Tieres für entstandene Kosten aufkommen.
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Der Umzug

Der nächste Punkt ist der Umzug selbst. Bei einem größeren Hausrat sollte man wenn möglich mit einer Möbelspedition umziehen. Da Norwegen nicht in der EU ist, ist ein Umzug doch immer mit einem nicht zu unterschätzenden Papierberg und einigen Formalitäten verbunden. Da einer unerfahrenen und evtl. der Sprache nicht mächtigen Person der Zoll jede Menge Streß und graue Haare bereiten kann, sollte man sich bei größeren Umzügen unbedingt an ein erfahrenes Unternehmen wenden. Am besten informiert man sich da in den externer LinkGelbe Seiten nach Möbelspeditionen im Einzugsgebiet seines Wohnraums. Man sollte sich mehrere Kostenvoranschläge von verschiedenen Firmen erstellen lassen und dann mit bedacht auswählen. Ich würde unbedingt darauf achten, dass das ausgewählte Unternehmen Erfahrung mit Umzügen nach Norwegen hat.
Bei der Einfuhr muß der Eigentümer eine schriftliche Erklärung (RD-0030E ) und ein Inhaltsverzeichnis über die Gegenstände beim Zollamt abgeben. Dieses Forumular kann man direkt auf der Webseite vom Zoll hier externer LinkRD-0030E Wichtig ist es sich über die gültigen Bestimmungen zu informieren, nicht das man beim Zoll schwierigkeiten bekommt. Ein gutes Umzugsunternehmem sollte da sich auch auskennen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Man muss für sein gesamtes Umzugsgut Listen schreiben, in denen man angibt, was man dabei hat und was die Umzugskisten enthalten. Die Listen sollten ausfühlich sein, Allgemeinbegriffe wie z.B. Küchenutensilien sollten vermieden werden. Solche Wörter sind geradezu eine Verlockung für die Zöllner um die Kisten zu öffnen. Um die Abwicklung an den Grenzen zu erleichtern sollte man die Listen am besten zweisprachig in Deutsch und Norwegisch anfertigen, oder mindestens in Englisch. Es muss nicht jedes einzelne Wäschestück oder jeder Teller aufgeführt werden, aber gerade bei Möbeln und Elektrogeräten sollten die Listen genau stimmen.
Ebenfalls wichtig, nichts von dem was man bei seinem Umzugsgut dabei hat ist neu! Auf neue "Waren" muss nämlich auch wenn sie im Rahmen von Umzugsgut (was generell erst mal Abgabenfrei einführt werden darf) an der Grenze Mehrwertsteuer bezahlt werden . Also selbst wenn man irgendwelche Möbel, Elektrogeräte oder Hausrat sich extra noch vor dem Umzug kauft, sollte man diese Dinge zummindestens mal aus der Orginalverpackung genommen haben und diese vieleicht über Nacht auf dem Balkon stehen lassen. Auf der Umzugsliste dann auch einen Vermerk machen das alles gebraucht ist und dem Eigenbedarf dient.
Ebenfalls wichtig sind die Einfuhrverbote von gewissen Dingen, an die man sich unbedingt halten sollte. Deswegen sollte man sich den Punkt Einfuhrbestimmungen hier auf dieser Seite genau durchlesen.
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Einfuhrbestimmungen

Personen, die in einem zusammenhängenden Zeitraum von mindestens einem Jahr im Ausland wohnhaft waren, können unter folgenden Voraussetzungen Inventar und ähnliches völlig frei von Zoll und anderen Abgaben einführen: Der Eigentümer muß die Gegenstände während seines Aufenthalts im Ausland besessen und benutzt haben und diese nach der Übersiedlung in Norwegen selbst benutzen.
Den Gegenständen muß man ansehen, daß sie gebraucht sind. Bei der Einfuhr muß der Eigentümer eine schriftliche Erklärung (RD-0030E ) und ein Inhaltsverzeichnis über die Gegenstände beim Zollamt abgeben.
Als Umzugsgut und Inventar werden folgende Dinge angesehen: Möbel, Geschirr, Silberwaren, Bekleidung, Musikinsturmente (z.B. Flügel, Pianos), Haushaltsartikel (z.B. Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde, etc.) und Fahrräder (ohne Motor) sein.
Zusätzlich kann Folgendes zoll- und abgabenfrei im Umzugsgut mitgebracht werden: Campingwagen; Bootsmotoren und Anhänger.
Kraftfahrzeuge, Sportfahrzeuge und Berufsausstattungen (z.B. Uhrmacherwerkzeug, Zahnarzteinrichtungen, u.ä.) sind ausgenommen. Für vorgenanntes gelten besondere Einfuhrbestimmungen, die man beim Zollamt erfragen kann.
Haushaltswaren (Lebensmittel u.ä.) können nicht zoll- und abgabenfrei als Umzugsgut eingeführt werden. Für Haushaltswaren, alkoholhaltige Getränke und Tabakwaren muss man die geltenden Zoll- und Abgabensätze bezahlen.
Zimmerpflanzen (Topfpflanzen) sind bei der Einfuhr als Umzugsgut ebenfalls zoll- und abgabenfrei. Es dürfen pro Person maximal 5 Topfpflanzen genehmigungsfrei eingeführt werden, will man mehr Pflanzen mitnehmen ist dieses Zoll und abgabenfrei möglich, jedoch muss man dann beim externer Linkmattilsynet ein Pflanzenzertifikat beantragen.
Außerdem bestehen Einfuhrbeschränkungen für die genannten Waren.
Ebenfalls wichtig, wieviel Alkohol man mit nehmen darf:
Erlaubte Quote zur zoll- und abgabenfreien Einfuhr:
a. 1 Liter Getränke mit über 22 und bis zu 60 Volumenprozent Alkohol und ein Liter Getränke mit mehr als 2,5 und bis zu 22 Volumenprozent Alkohol oder 2 Liter Getränke mit über 2,5 und bis zu 22 Volumenprozent Alkohol,
b. 2 Liter Bier mit mehr als 2,5 Volumenprozent Alkohol oder andere Getränke mit über 2,5 und bis zu 4,75 Volumenprozent Alkohol.
Dies bedeutet, dass man z.B. 4 Liter Bier mitführen darf, falls man keine anderen alkoholischen Getränke mitführt.
Die Einfuhr alkoholischer Getränke ist nur Personen über 18 Jahren gestattet. Das Mindestalter für die Einfuhr alkoholischer Getränke mit über 22 Volumenprozent beträgt 20 Jahre.
Beinhaltet das Umzugsgut Branntwein, Wein oder Bier muss man beim Zentralamt für Rauschmittel eine Einfuhrgenehmigung beantragen. Antragsformulare sind auf Anfrage beim Zentralamt für Rauschmittel oder beim Zoll erhältlich. Bei der Verzollung werden eigene Zoll-Sätze angewandt. Information über diese sind auf Anfrage beim Zoll erhältlich.
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Auto

Wer ein Auto mit nach Norwegen nehem will und sich Ahnungslos danach erkundigt was das kostet, wird in den meisten Fällen erst mal einen mittelschweren Schock bekommen.
Der Punkt Auto ist deswegen recht umfangreich und kompliziert, weshalb ich diese Infos auf einer Extra Seite zusammen gefasst habe. Alles was zum Thema Autoeinfuhr nach Noregen wichtig ist findet man hier
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Führerschein und Reisepass/Personalausweis

Immer wieder kommt die Frage auf, ob man seinen Führerschein und andere Papiere umschreiben muss oder sollte. Generell ist das nicht notwendig!
Man behält ja nach dem Umzug nach Norwegen auch seinen Deutschen Personalausweis und dieser bleibt auch selbstverständlich in Norwegen gültig. Das gleiche gilt auch für den Führerschein. Man muss diesen nicht umschreiben lassen und kann Problemlos den Führerschein aus Deutschland behalten.
Wenn man jedoch aus beruflichen Gründen auf den Führerschein angewiesen ist und deswegen viel unterwegs ist sollte man sich überlegen ob es mit einem Norwegischen Führerschein nicht einfacher ist.
Der Vorgang des Umschreibens geht relativ einfach und umkompliziert. Man geht mit seinem Lappen beim Statens Vegvesen vorbei und gibt dort seinen deutschen Führerschein ab und erhält den norwegischen nach ca. 2 Wochen mit der Post zugeschickt. Für die übergangzeit erhält man eine Bescheinigung vom Vegvesen die als Führerscheinerstatz gilt bis der neue Lappen da ist.
Wichtig ist, das man darauf achtet das alle Fahrzeugklassen die im EU Führerschein eingetragen sind auch in den norwegischen übernommen werden. Bei manchen Klassen ist das nicht so ohne weiters möglich. Das Umschreiben hier in Norwegen kostet 180 NOK
Es empfielt sich, dass man bevor man ins Ausland zieht sich noch einen neuen Reisepass besorgt, falls man noch keinen hat. Ohne Reisepass wird es schwierig ein Konto in Norwegen zu eröffnen, da die allermeisten norwegischen Banken den Personalausweis nicht anerkennen und es wird ein Reisepass verlangt um ein Konto eröffnen zu können oder um alle Bankdienste in Anspruch nehmen zu können.
Es reicht der Reisepass, man braucht keinen Personalausweis wenn man in Norwegen lebt. Wenn dieser abgelaufen ist, kann man als im Ausland lebender Deutsche auch keinen neuen Personalausweis beantragen. Diesen bekommt man nur, wenn man seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Wenn der Reisepass abgelaufen ist, so kann man einen neuen Reisepass über die Deutsche Botschaft in Oslo beantragen. Da man jedoch persönlich bei der Botschaft vorstellig werden muss um den neuen Pass zu erhalten ist es besonders für alle die weit weg von Oslo leben empfehlenswert sich noch vor dem Umzug nach Norwegen um die Sache mit dem Reisepass zu kümmern.

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