Ausspracheregeln für Norwegisch


Lange Vokale
a = ah, wie in Tag – "bare" (bahre) - nur
e = eh, wie in Reh – "Tre" (treh) - Baum
i = ih, wie in Ziel – "bil" (bihl) - Auto
o = uh, wie in Uhr – "stor" (stuhr) - groß
u = üh, wie in Tür – "jul" (jühl – man denkt sich ein kleines englisches "w" hinter dem Laut, er klingt dunkler als y) - Weihnachten
y = üh, wie in Tür – "lys" (lühs – man denkt sich ein kleines "j" hinter dem Laut, er klingt heller als u) - Licht
å = oh, wie in Ohr – "åpne" (ohpne) - öffnen
ø = öh, wie in Gehör – "høre" (höre) - hören
æ = äh, eine Mischung aus äh und ah – "være" (vähre) - sein
Das Wort "de" (sie, in der Mehrzahl) wird immer "dih" ausgesprochen.

Kurze Vokale
Meist wie die entsprechenden langen Vokale, Ausnahme:
o = o, wie in Otto – "konge", "slott", "komme" (König, Schloss, kommen)
Es werden viel mehr Vokale lang gesprochen als im Deutschen, Vokale sind kurz, wenn ein Doppelkonsonant folgt ("slott"), oder oft, wenn in derselben Silbe mehrere Konsonanten folgen "kveld" (kvell) - Abend.

Diphtonge
ei = ei, wie in Brei – "greitt" - prima
eg = ei, wie in Brei in den Wörtern "jeg" (ich), "meg" (mich), "deg" (dich)
eu = äü (Europa)
au = aü (August)

Konsonanten
Ein "d" am Ende eines Wortes hört man meist nicht.
Ein "r" am Ende einer Silbe hört man immer; es wird nicht verschluckt, wie im Deutschen.
Das "r" wird, je nach Region, gerollt.
Bei "hv" hört man nur das "v" (hva - was).
Die Kombination von r und s ergibt, je nach Region, "(r)sch": "børs" - bö(r)sch - Börse
Die Kombination von s und l ergibt, je nach Region, "schl": "Oslo" - Uschlu. Auf Deutsch sagt man aber immer noch Oslo (Du würdest ja auch nicht Parih für Paris sagen...).
S-, Sch- und Ch-Laute
"s" wird immer scharf ausgesprochen, wie in "Nuss", auch am Anfang eines Wortes.
skj = sch, sj = sch und kj = ch (wird ausgesprochen wie das ch in "ich")
sk und k mit dunklen Vokalen (a, o, u, å, æ) und mit hellen Vokalen (e, i, y, ø):
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